Warum wird Adblockern der Zugang verwehrt?

derStandard.at finanzierte sich von Anbeginn ausschließlich über Werbung. Unser Angebot an Sie war schon aus dem Privatfernsehen bekannt und höchst einfach: Sie bekommen die Inhalte kostenfrei zur Verfügung gestellt und akzeptieren im Gegenzug Werbung. Der Werbekunde zahlt für diese Werbeeinschaltungen, die ihm in der Folge zu mehr Aufmerksamkeit oder Kundenkontakten verhelfen.

In den letzten Jahren erlebten wir hautnah, wie die Steuerung der Werbung – Targeting genannt – immer raffinierter wurde.

derStandard.at verfolgte hier stets eine extrem vorsichtige Strategie, in der Datenschutz im Vordergrund stand und nicht das Ausnutzen aller verfügbaren technischen Möglichkeiten. Dies wurde vom Markt belohnt, derStandard.at gehört zu den größten und erfolgreichsten österreichischen Webseiten.

Dennoch war gerade in den letzten Jahren zu beobachten, dass das Targeting von Werbebotschaften mittels zuvor gesammelter Daten und im Hintergrund erstellter Userprofile zunehmend an Bedeutung gewann. Vorgänge, die wir nicht immer kontrollieren können.

2018 sorgte Facebook für Aufsehen, als bekannt wurde, wie über eine Schnittstelle des sozialen Netzwerks Userdaten von Cambridge Analytica abgegriffen wurden. Man kann davon ausgehen, dass nicht nur die großen und bekannten Technologieunternehmen am Datensammeln waren und sind. Daten sind die Grundlage unterschiedlichster Geschäftsmodelle und werden durch jegliche digitale Wertschöpfungskette im Web gesammelt.

Unsere User sind in einem hohen Maß vorsichtig, wenn es um den Umgang mit ihren Daten geht. Wir verzeichneten einen überdurchschnittlich hohen Anteil an Usern, die Adblocker nutzen. Das sind User, die mittels Adblocker den Zugriff auf ihre Daten schützen wollen. Bisher war dies auch nur damit möglich. Sie nehmen uns damit aber die Möglichkeit der Refinanzierung über Werbung. Dies auch auf Kosten aller anderen User, die damit umso mehr Werbung ausgespielt bekommen. Wir haben daher für all jene User, die ihre Daten schützen wollen, ein Produkt geschaffen.

derStandard.at gibt es nun auch PUR, somit ohne Werbung und ohne Daten-Tracking durch Dritte zum Preis von sechs Euro im Monat. Nebeneffekt ist eine deutliche Beschleunigung der Website, da keine Fremdinhalte aufgerufen und dargestellt werden. Unsere User haben nun die Wahlfreiheit, dank DSGVO auch rechtlich abgesichert, unser Angebot gratis zu nutzen und dafür Werbung zu akzeptieren oder sich für ein PUR-Abo zu entscheiden.

Sie haben die Wahl. Und wenn Sie sich noch unsicher sind, dann testen Sie derStandard.at PUR um einen  Euro für den ersten Monat.

Für weitere Fragen oder wenn Sie an einem PUR Abonnement für das ganze Unternehmen (ab 10 Zugängen) interessiert sind, wenden Sie sich bitte an: purservice@derStandard.at